Löwenmensch: Nazis graben auf der Schwäbischen Alb

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Der Löwenmensch ist wohl der weltweit berühmteste Fund in den Weltkulturerbe-Höhlen auf der Schwäbischen Alb. Was ihn so interessant macht, ist nicht nur seine viel diskutierte archäologische Bedeutung, sondern auch die weniger bekannte Fundgeschichte. Denn er wurde am 25. August 1939 entdeckt, dem Tag, an dem Adolf Hitler per Befehl den Zweiten Weltkrieg in Gang setzte. Verantwortlich für die Ausgrabungen war der SS-Sturmbannführer Robert F. Wetzel, Ordinarius und ordentlicher Professor für Anatomie, nationalsozialistischer Dozentenführer und stellvertretender Rektor der Universität Tübingen.

Artikel Südwestpresse 24.8.2018