Ärger um Vermarktung von Fundstücken aus Eiszeithöhlen

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Endlich hat man es auf der Schwäbischen Alb geschafft: Die Eiszeithöhlen wurden UNESCO Weltkulturerbe. Und nun? Leider haben die Verantwortlichen vergessen schon im Vorfeld ein schlüssiges Marketingkonzept zu erstellen. Jetzt kommt es so wie es kommen musste: Jeder kocht sein eigenes Süppchen, man hat den Eindruck das sich die diversen Museen sogar "bekriegen" um Marktanteile zu gewinnen. Die Funde sind auf viele Museen verteilt, anstatt alles zu konzentrieren. Es fehlt nach wie vor ein einheitliches Marketingkonzept.

"Als Weltkulturerbe zählten nur die sechs Höhlen - die Fundstücke daraus schließe der Titel nicht ein" Mit solchen Äußerungen wird es wohl nie was. Die Besucher wollen sehr wohl die Fundstücke sehen und das nicht in mehreren Museen.

SCHÄMT EUCH - PFUI !

Artikel in den Stuttgarter Nachrichten 31.8.2018.