Das Heidengrabenzentrum – Geschichte zum Anfassen für Schulklassen

Das Heidengrabenzentrum auf der Schwäbischen Alb ist ein einzigartiger Lernort, an dem sich Jahrtausende Menschheitsgeschichte hautnah erleben lassen. Schon seit der Jungsteinzeit siedelten hier Menschen, die die fruchtbaren Böden für Ackerbau und Viehzucht nutzten. Später entstand mit dem Heidengraben eine der größten keltischen Städte Mitteleuropas, ein riesiges Oppidum aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Auch in der Römerzeit blieb die Region bewohnt und war Teil eines spannenden Grenzraums zwischen Kelten und Römern.

Lernen durch Erleben

Unsere museumspädagogischen Programme im Heidengrabenzentrum sind speziell auf die Bedürfnisse von Schulklassen und Jugendgruppen abgestimmt. Ziel ist es, Geschichte nicht nur zu erklären, sondern erfahrbar zu machen:

  • Workshops mit Praxisbezug: Feuermachen, Speerschleudern oder Bogenschießen vermitteln uralte Techniken, die Kinder und Jugendliche selbst ausprobieren können.

  • Keltisches Handwerk: Aus Naturmaterialien entstehen Alltagsgegenstände nach historischem Vorbild – ein direkter Einblick in das Leben vor 2000 Jahren.

  • Abenteuer und Teamgeist: Beim Abseilen am Keltenturm oder beim Erkunden der Wallanlagen erleben Gruppen Mut, Vertrauen und Zusammenarbeit.

  • Exkursionen in die Landschaft: Wir entdecken gemeinsam die Überreste der keltischen Befestigungen und lernen, wie Archäologen aus Spuren der Vergangenheit Geschichte rekonstruieren.

Nachhaltige Bildungserlebnisse

Unsere Programme sind interaktiv, spannend und pädagogisch durchdacht. Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Kopf, Herz und Hand – und entwickeln dadurch ein tiefes Verständnis für die Lebenswelt der Menschen von der Steinzeit über die Kelten bis zur Römerzeit.

Das Heidengrabenzentrum bietet damit außerschulisches Lernen auf höchstem Niveau: Geschichte wird greifbar, lebendig und bleibt lange im Gedächtnis.

Lernen mit Rückenwind – Wir sind dabei!

Cojote Outdoor Events nimmt am „Lernen mit Rückenwind“-Programm des Landes Baden-Württemberg teil. Dadurch können Schulklassen und Gruppen unsere museumspädagogischen Angebote im Heidengrabenzentrum im Rahmen dieses Förderprogramms besuchen.

Über „Lernen mit Rückenwind“ werden die Kosten für zusätzliche Bildungsangebote teilweise oder vollständig übernommen. So haben Schulen die Möglichkeit, unsere praxisnahen Workshops und Exkursionen unkompliziert in ihren Unterricht einzubinden und ihren Schülerinnen und Schülern ein nachhaltiges Lernerlebnis außerhalb des Klassenzimmers zu ermöglichen.

Bogenschießen

Bogenschießen in der Museumspädagogik macht Geschichte erlebbar. Statt nur Ausstellungsstücke zu betrachten, können Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und mit Pfeil und Bogen eine jahrtausendealte Technik ausprobieren. Dieses praktische Element der Museumspädagogik schafft eine direkte Verbindung zu vergangenen Kulturen, in denen Jagd und Verteidigung zentrale Rollen spielten. Beim Bogenschießen erfahren Teilnehmende, welche Konzentration, Kraft und Geschicklichkeit nötig waren, um erfolgreich zu treffen. So wird Geschichte nicht abstrakt vermittelt, sondern in einer erlebnisorientierten Form lebendig. Museumspädagogik mit Bogenschießen fördert nachhaltiges Lernen, weckt Neugier und verbindet Wissen mit Handlung.

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Feuer

Feuer machen ist ein eindrucksvolles Erlebnis in der Museumspädagogik. Besucherinnen und Besucher lernen, wie unsere Vorfahren ohne moderne Hilfsmittel Funken erzeugten und Glut entfachten. Mit Feuerstein, Feuerstahl oder Bogenbohrer erleben Teilnehmende den spannenden Prozess und verstehen die Bedeutung des Feuers für Wärme, Schutz, Kochen und Zusammenleben. Dieses aktive Element der Museumspädagogik schafft eine direkte Verbindung zur Vergangenheit und vermittelt anschaulich die Lebenswelt früherer Kulturen. Durch eigenes Ausprobieren wird Geschichte lebendig, greifbar und nachhaltig erfahrbar. Museumspädagogik mit Feuer weckt Neugier, fördert Wissen und verbindet Lernen mit praktischer Erfahrung.

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Schnitzen

Schnitzen ist ein kreatives und praktisches Element der Museumspädagogik, das Vergangenheit lebendig vermittelt. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie schon in früheren Zeiten einfache Werkzeuge genutzt wurden, um Alltagsgegenstände, Spielzeuge oder Schmuckstücke aus Holz herzustellen. Beim Schnitzen entsteht eine direkte Verbindung zur handwerklichen Tradition vergangener Kulturen. Dieses aktive Tun fördert nicht nur Geschicklichkeit und Geduld, sondern verdeutlicht auch die Bedeutung von Holz als zentralem Rohstoff. In der Museumspädagogik wird durch das Schnitzen Geschichte anschaulich, erlebbar und nachhaltig vermittelt. So verbindet sich Wissen mit Kreativität und macht Lernen zu einem spannenden Erlebnis für Kinder wie Erwachsene.

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Steinzeitworkshop

Die Steinzeit bietet in der Museumspädagogik spannende Möglichkeiten, Geschichte lebendig zu erleben. Besucherinnen und Besucher tauchen in die Welt der ersten Menschen ein und erfahren, wie sie jagten, Feuer machten oder Werkzeuge aus Stein und Knochen herstellten. Durch praktisches Ausprobieren wird deutlich, wie viel Geschicklichkeit und Wissen hinter diesen scheinbar einfachen Techniken steckt. Ob beim Feuerschlagen, Bogenschießen oder Schnitzen – die Museumspädagogik vermittelt die Steinzeit nicht nur theoretisch, sondern erlebbar und nachhaltig. So entsteht ein direkter Bezug zur Lebensweise unserer Vorfahren, der Staunen weckt und Wissen spielerisch vertieft. Geschichte wird auf diese Weise anschaulich und unvergesslich.

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