Höfentalhöhlen, Straßberg

Lage: westlich von Straßberg, im Höhlenpark Alter Steinbruch Straßberg

Vom Höfentalweg aus gelangt man zunächst zur Sprengstoffdepothöhle. Eine gemauerte Kammer diente als Sprengstoffdepot. Am Ende der Höhle befindet sich ein kleiner Schacht.

Östlich und etwas oberhalb liegt der breite Eingang zur Plattenversturzhöhle. Die kleine Halle ist voller Versturz.

Die Riesenversturzhöhle stellt die längste Höhle des Steinbruches dar. Der großräumige Eingangsbereich neigt sich leicht abwärts. Eine Bodenspalte führt in die darunter liegende, recht große Fledermaushalle und schließlich zu einem kleineren Raum am Ende der Höhle.

Bis heute unklar ist die Existenz der Heidenhöhle. Sie soll entweder durch den Steinbruchbetrieb zerstört oder aber in ihren Resten noch Teil der Riesenversturzhöhle sein. Laut Binder sei auch nicht erwiesen, ob mit der „Straßberger Grotte“ (ein knapp 2 m hohes und 4 m breites Gewölbe in dichtem Unterholz, aus welcher 1907 eiszeitliche Steinwerkzeuge geborgen wurden) die Heidenhöhle gemeint sein könne.

Weiter östlich befindet sich die 11 m lange Künstliche Röhre mit 2 m Durchmesser, entstanden durch eine Bohrung und genau nach Süden ausgerichtet.

Diese vier Objekte wurden in einem Projekt von 2002 bis 2004 von der Jugendgruppe des Landesverbandes für Höhlen- und Karstforschung bearbeitet.