Lage: 500 m südwestlich von Neidingen (laut Binder/Jantschke “bei Haus Nr. 49”); 630/635 m NN
Größe Bröllerhöhle: 47 m lang, Eingangshöhe 80 cm, Eingangsbreite 60 cm;
Brunnenstube: 10,5 m lang, Eingangshöhe 60 cm, Eingangsbreite 80 cm;
Klufthöhle: 17 m lang, Eingangshöhe 50 cm, Eingangsbreite 30 cm

Die Neidinger Brunnenstube – früher war hier vermutlich der Quellaustritt – hat einen unauffälligen, dreieckigen Eingang und führt in einen Raum mit 1,50 m Höhe und 1 m Breite.
Rechts davon 10 m oberhalb befindet sich die Neidinger Klufthöhle mit ihren zwei kleinen Klüften.
Der enge Eingang zur Neidinger Bröllerhöhle, welcher nur wenige Meter links oberhalb der Brunnenstube liegt, führt zunächst in einen kleinen Raum in Stehhöhe, bevor ein Weiterkommen wieder nur kriechend möglich ist. Zwar gibt es noch zwei weitere kleine Räume, einen kleinen Wasserfall sowie ein oberes Stockwerk, jedoch geht es hier feucht bis nass und v.a. sehr eng zu. Wie bei jedem Bröller handelt es sich auch hier um eine nur zeitweise (nach starkem Niederschlag) aktive Wasserhöhle, die ihren Namen vom dann lauten Geräusch („Brüllen“) des Wassers erhielt.