Lage: etwa 50 m südlich der Lauchert südlich der historischen Altstadt von Veringenstadt (von der unteren Brücke links der Lauchert in östliche Richtung dem Weg An der Lohmühle folgen, nach 300 m steil nach oben, beschilderter Fußweg); 670 m NN
Größe: 52 m lang, 10-15 m breit, 5 m hoch

Die geräumige Höhle besitzt einen großen Eingang und im Inneren führt ein Deckenfenster an die Erdoberfläche. Durch das einfallende Licht gelangt eine krautartige Vegetation einige Meter bis ins Innere. Der Boden ist ansteigend.

Erste Aufzeichnungen der „Nicolaushöhle“ stammen aus dem Jahr 1856, während die vielen, bedeutenden Funde v.a. bei den archäologischen Ausgrabungen von 1934-37 gemacht wurden. Nachweislich diente die Höhle sowohl für steinzeitliche Menschen als auch für Höhlenbären als Wohnraum bzw. Winterschlafquartier (man fand Feuersteinwerkzeuge, Knochengeräte, Tongefäße, Reste von Höhlenbären, Tierknochen sowie interessante Bronzeteile).

Um Veringenstadt befinden sich viele bedeutende Höhlen, von welchen die Nikolaushöhle die größte ist. Ihr Name stammt von einem alten Brauch, bei dem sich die Veringer Jugend vor dem Nikolaustag an einem Feuer vor der Höhle versammelte.
Frühere Benennungen waren auch Bärenhöhle, Belsen- bzw. Felsenhöhle, Klosenhöhle, St. Klosloch, Nicolaushöhle und Niklashöhle.