Schalksburg-Höhlen, Straßberg

Lage: nördlich von Straßberg, bei der Ruine Schalksburg (die „kleine“ Schalksburg wird auch Ödenburg genannt); 740-760 m NN
Größe Nischenhöhle: Eingangshöhe 5 m, Eingangsbreite 6 m;
Größe Schalksburgspalte: 24 m lang, 8 m tief, Eingangshöhe 3 m, Eingangsbreite 80 cm;
Größe Gehörgang: 12 m lang, Eingangshöhe 1,80 m, Eingangsbreite 5 m

Die Nischenhöhle ohne Namen ist von der B463 von Ebingen kommend sichtbar.
Es ist nicht ganz klar, ob diese oder die Heidenhöhle mit der „Grotte bei Straßberg“ gemeint ist, in welcher 1907 eiszeitliche Steinwerkzeuge geborgen wurden.

Die Schalksburgspalte mit mehreren Zugängen befindet sich auf der Ostseite des Felsens. Vom nördlichen Eingang her knickt der Gang zweimal fast rechtwinklig ab und die Spalte erhöht sich auf 7 m, bevor es nur noch kriechend ein Stück weiter sowie in ein paar Metern Höhe zu den östlichen Ausgängen geht.

Den Gehörgang findet man auf der Westseite. Nach der Eingangsnische geht es nach 4 m nur noch kriechend weiter. Die wiederum höhere Kluft dahinter ist versturzgefährdet.
Der Höhlenname hat zwei Gründe: außer dem ähnlich geformten Grundriss wurden bei der Vermessung die Geräusche eines vorbeifliegenden Hubschraubers schallverstärkt.