Sirgensteinhöhle, Achtal / Blaubeuren-Weiler

Lage: 2,2 km nordöstlich von Schelklingen, 1,5 km südsüdwestlich von Weiler, am Nordwesthang des Achtals, Steilhang des Sirgenstein, zwischen Weiler und Schelklingen, nahe der B492, in 35 m Höhe (vom Parkplatz direkt an der Straße ist ein Weg bezeichnet); 560 m NN
Größe: 42 m lang, 5 m breit, 1,50-10 m hoch, Eingangshöhe ca. 2 m, Eingangsbreite 5,40 m

Seit 2017 zählt die Sirgensteinhöhle zu den sechs UNESCO-Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb.

Entstanden als Flusshöhle wurde diese Höhle in der Steinzeit als Wohnplatz genutzt, was zahlreiche Funde aus dem Ausgrabungsjahr 1906 beweisen (Werkzeuge sowie viele Tierreste). Eine Höhlenbeschreibung wurde bereits 1488 verfasst.

Auf dem mächtigen Felsmassiv über der Höhle befand sich im Mittelalter eine Burg. Vor der Höhle befindet sich ein 7 x 14 m großer Vorplatz. Die Höhle ist frei zugänglich.

Von der ersten kleinen Halle führt ein etwa 1,50 m hoher, schlauchartiger Gang zur zweiten Halle mit zwei kleinen Deckenöffnungen.