Lage: Vom Wanderparkplatz/Grillplatz an der Lauterbrücke südlich von Anhausen (an der Ruine Schülzburg vorbei, Kläranlage; unterhalb der Südspitze der einstigen Ringwallanlage „Althayingen“) einem Wanderweg durch das Fichteltal folgen, am Ende geht es einen Trampelpfad am steilen Hang hinauf. Als erstes gelangt man an die Kleine Gerberhöhle. 15 m darüber befindet sich zum einen die über Treppen erreichbare Große Gerberhöhle (Gerberloch) und etwa 20 m westlich und etwa 6 m oberhalb zum anderen die Gerber-Nebenhöhle.
Größe: Große Gerberhöhle 64 m lang, 4-7 m breit, 3-5 m hoch; Kleine Gerberhöhle 24 m lang; Gerber-Nebenhöhle 14 m lang, Eingangshöhe 2,70 m, Eingangsbreite 2 m.

Ganz in der Nähe des Parkplatzes befindet sich auch die Fichteltalhöhle.

V.a. die Große Gerberhöhle bot eine ideale Zufluchtsstätte. Außer Tropfsteinen lassen sich an Wandpartien im hinteren Teil jahrtausendealte Fell-Abriebe von Höhlenbären entdecken.
Die Kleine Gerberhöhle besitzt fünf Öffnungen, von denen drei zu einer 8 m großen Halle zusammenführen.
Im großen Eingang der Gerber-Nebenhöhle fand man steinzeitliche Scherben.